Streetsport-Park

Eroffnung des Streetsport-Parks am Omsewitzer Ring!

Ein besonderer Meilenstein in der Dresdner Stadtentwicklung.

Gorbitz hat einen neuen Anziehungspunkt für Sportbegeisterte aus dem gesamten Stadtgebiet und darüber hinaus. Am Omsewitzer Ring nahe der Coventrystraße ist ein einzigartiger Streetsport- und Begegnungspark entstanden. Hier kann man skaten, mit BMX-Rädern fahren, Fußball oder Basketball spielen, sich mit Freunden treffen oder dem Treiben von den vielen Sitzflächen aus einfach nur zuschauen. Anfang 2023 wird noch eine Tischtennisplatte aufgebaut.

Die EWG hat einen einzigartigen Skate-, Streetsport- und Begegnungspark gebaut.

„In erster Linie hatten wir als Bauherr die jungen Gorbitzer und Dresdner im Blick, als wir das Projekt ins Auge fassten. Die Modernisierung der in die Jahre gekommenen Skateanlage, die um das Jahr 2000 gebaut wurde, war dringend notwendig. Gorbitz befindet sich im Wandel und zieht immer mehr Familien an. Nachdem unsere Genossenschaft in den letzten Jahren sehr viel für die Bedürfnisse der Senioren getan hat, wollten wir mit dem Streetsport-Park einen Ort für junge Menschen schaffen, wo sie sich gerne treffen, wo sie aktiv sein können. Einen Ort, der auch Leute aus anderen Stadtteilen neugierig macht.“

„Insgesamt wurde über eine Million Euro in die komplette Neugestaltung des etwa 3.300 m2 großen Areals investiert. Eine Hälfte hat die Genossenschaft investiert, die andere Hälfte kam aus dem Förderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“, an dem Bund, Land und Stadt zu je einem Drittel beteiligt sind“.

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Carla Schumann, Endboss
Antje Neelmeijer, Vorstand

Antje Neelmeijer

Wer hätte es gedacht! Gorbitz wird zum Skaterparadies!

Durchweg positives Interesse bei den Mietern.

„Als Kundenbetreuer bin ich die erste Anlaufstelle für die Mieter am Omsewitzer Ring und ihre Anliegen von A bis Z, auch für die vielen Nachfragen zur früheren Skateanlage, die schon sehr in die Jahre gekommen war. Dort trafen sich nicht nur die Skater – abends zog die Anlage häufig Leute an, die zum Feiern kamen und ihren Müll zurückgelassen haben. Das lag auch daran, dass das Areal wie ein Kessel geformt und schwer einsehbar war. Ein wichtiges Thema war auch der Lärm, den die Rollgeräusche der Skater auf der früheren Halfpipe verursacht haben. Hohlbereiche unter den Betonteilen haben den Schall noch verstärkt. Auf den glatten Betonflächen der sanierten Anlage ist das kein Problem mehr.

Die Bauphase haben die Mieter mit viel Interesse verfolgt und ich bekomme jetzt sehr positives Feedback. Mich beeindruckt vor allem, dass es gelungen ist, den Skate- und Sportpark aus der Kessellage herauszuholen und dass die Anlage jetzt rundum sehr gut einsehbar ist. Auch die Mieter haben das bereits gelobt.“

Benjamin Joost, EWG-Kundenbetreuer

Das Konzept, neue Begegnungsräume zu schaffen, geht auf.

„Das Projekt des neuen Skate- und Streetsportparks war für mich mit vielen Herausforderungen verbunden. Mit der Sanierung von Wohnungen kennen wir uns aus bei der EWG, eine so moderne Skate-Anlage zu bauen war Neuland. Wir haben über die Wünsche der Skater und die Anforderungen sehr viel gelernt, sowohl von den Experten vom Planungsbüro „Endboss“ als auch im Beteiligungsworkshop mit den Skatern aus Gorbitz.

Da das Projekt durch Mittel aus dem Programm „Sozialer Zusammenhalt“ gefördert wurde, mussten die Bauleistungen öffentlich ausgeschrieben werden. Die Fristen und Vorgaben muss man dabei immer vor Augen haben – auch das war eine Besonderheit bei diesem Projekt. Umso mehr freue ich mich, dass es uns gelungen ist, die Anlage pünktlich fertigzustellen.

Wir hatten aber auch Glück mit dem Wetter und konnten ohne Pause bauen. Regen hätte den Trocknungsprozess der Betonelemente erheblich verzögert. Wenn ich jetzt die vielen Jugendlichen und Familien auf der Fläche sehe, freue ich mich, dass das Konzept tatsächlich aufgeht und wir hier einen attraktiven Aufenthaltsraum geschaffen haben.

Marcel Rein, EWG-Projektleiter

Ein Projekt für die Gorbitzer Jugend – und ein Magnet für die Skateszene.

„Der neue Sportpark ist der beste Beweis, wie wichtig es ist, dass Menschen miteinander reden! Zusammen mit den jungen Leuten vom Treberhilfe e.V. haben wir oft überlegt, wie wir die Probleme auf der alten, maroden Skateanlage in den Griff bekommen. Stellen wir mehr Mülleimer auf? Kann man die Risse im Beton mit wenig Aufwand reparieren? Über die Treberhilfe entstand der Kontakt zu den Skatern des 248 Wheels e.V., die uns Beispiele moderner Skateparks mit einer packenden Begeisterung vorgestellt haben. Das war die Initialzündung für den Vorstand, das Projekt einer Erneuerung in Angriff zu nehmen. Mit der neuen Anlage ist ein Magnet im Stadtteil entstanden, der vor allem junge Leute und Familien anzieht. Ich freue mich sehr, dass die Idee für dieses Projekt einst in Gesprächen mit den jungen Gorbitzern geboren wurde!

Birgit Wagner, EWG-Mitarbeiterin für Soziales

Die Anlage ist ein Unikat mit fließenden Übergängen zwischen Skatepark und Sportarealen.

Dresdens erste Skater-Bowl!

Die ganze Anlage wurde als „Flow-Park“ gebaut, was bedeutet, dass die Fläche aus vielen Freiformelementen besteht und verschiedene „fließende“ Fahrwege anbietet. Außerdem überschneiden sich die Flächen für Sportarten wie Fußball oder Basketball. Sie wurden ohne Zäune oder Abgrenzung gebaut und ermöglichen vielfältige Begegnungen. Die Elemente der Skateanlage wurden als Unikate aus Spritzbeton und mit hohem manuellem Aufwand modelliert. Damit bekommt das Areal einen einzigartigen Charakter und ist auch ein Highlight für die stark vernetzte und reisefreudige Skateszene im In- und Ausland.

Carla Schumann, Endboss

15. Dezember 2022
Ein Beitrag der Kategorie: Aus der Genossenschaft

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