Baubeginn Skatepark

GENAU DASSELBE, ABER VÖLLIG ANDERS

Seit unserem ersten Artikel über den Skatepark am Omsewitzer Ring ist viel passiert. Wer jetzt noch einen Blick auf den alten Platz werfen wöllte, kommt auf jeden Fall zu spät! Hinter dem Bauzaun ist praktisch kein Stein mehr auf dem anderen, und die Baumaschinen fressen sich fleißig weiter durch das Gelände. Wie viele Passanten, die neugierig das Bauschild betrachten, fragen Sie sich vielleicht auch, was da entstehen soll.

Deshalb wollen wir Ihnen schon etwas darüber erzählen, wie der alte neue Ort am Ende aussehen wird und vor allem, was man dort alles tun kann.
Wie bisher soll die Fläche ein Ort für Bewegung und Begegnung sein und nicht nur Skateboarder, sondern auch andere Sportler anlocken. Trotzdem wird die Fläche künftig ganz anders aussehen. Denn Kernstück des Parks wird eine große, modellierte Betonfläche „aus einem Guss“ sein, wie sie bisher in Dresden und der Region ihresgleichen sucht. Profi-Skater werden hier genauso ihre Herausforderung finden wie Skate-Anfänger oder Knirpse mit ihrem Roller oder Laufrad.

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Auch Ballsportler können die Anlage weiterhin nutzen. Anders als bisher ist das Spielfeld aber nicht in einem separaten Käfig, sondern mitten auf der Fläche angeordnet. Sind gerade keine Fuß- oder Basketballer anwesend, kann der Bereich ebenfalls zum Skaten genutzt werden. Was zunächst nach
einem ziemlichen Durcheinander klingt, hat sich in anderen Städten längst bewährt: Fast alle Elemente sind multifunktional nutzbar, unterschiedliche Sportarten und Altersgruppen teilen sich die Fläche und kommen auf diese Weise ins Gespräch.

Und trotz einer „ordentlichen“ Menge Beton wird es auch wieder viel Grünes geben. Geplant ist die Pflanzung von mehreren neuen Bäumen. Die umgebenden naturnah gestalteten Bereiche, vor allem das Tosbecken des Weidigtbachs, werden erhalten und sollen besser erlebbar
werden.

Für alle, die das bunte Treiben lieber aus einiger Entfernung beobachten möchten – wir zum Beispiel – sind Aufenthaltsbereiche vorgesehen. Wir freuen uns jedenfalls schon sehr!

Konstanze Mally & Birgit Wagner

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