einmalig & auffällig

WOHNEN IM LETZTEN WÜRFELBAU

Wilsdruffer Ring 31/33 –

Jeder Gorbitzer kennt die charakteristischen Doppel-Würfelhäuser an der Höhenpromenade. Weniger bekannt ist, dass sich ein weiteres Gebäude dieses Bautyps an den Wilsdruffer Ring am Stadtblickpark „verirrt“ hat.

Dieses Gebäude ist – oder besser: war – das letzte vollkommen unsanierte Objekt der EWG in Gorbitz. In jedem der beiden Häuser des Typs WBS 70/14.40 befanden sich bisher 24 Wohnungen, davon 12 Ein-Raum-Wohnungen sowie je 6 Zwei- und Drei-Raum-Wohnungen. In
diesen gab es in der Küche kein Fenster, sondern eine Durchreiche zum Wohnzimmer.

S 11 Gestaltung Freiraum Wdr

Inzwischen ist das Gebäude eine Baustelle. Alle Bewohner sind ausgezogen und die Arbeiten haben planmäßig begonnen. Bis zum Jahresende werden die Häuser eine Wärmedämmung und ein gänzlich neues Äußeres erhalten. Für diesen Standort haben wir uns gemeinsam mit dem Planungsbüro für eine elegante Fassadengestaltung in Beige- und Grau-Tönen entschieden. Ein besonderer Hingucker werden die neuen Balkone sein, deren metallicfarbene Verkleidung je nach Sonneneinstrahlung unterschiedlich schimmert.

S 11 Gestaltung Fassade Wdr 1

Nach dem erfolgreichen Umbau der Gebäude an der Höhenpromenade lag es für die Genossenschaft nahe, die bewährten Erfahrungen auf dieses baugleiche Gebäude zu übertragen. Deshalb entstehen auch hier barrierearme Wohnungen, die mit einem Aufzug stufenfrei erreichbar sind, über Bäder mit bodengleichen Duschen und einen Balkon verfügen.

Istock 1306523984 Horstgerlach

Allerdings wird der Wohnungsmix ein anderer sein als an der Höhenpromenade: Neben den bewährten 2-Raum-Wohnungen wird es auch 12 4-Raum-Wohnungen mit einem großzügigen Wohn-/Essbereich, einer Wanne zusätzlich zur Dusche und einem Gäste-WC geben. Schließlich sind nicht nur Senioren auf barrierearme Wohnungen angewiesen, sondern auch Familien, in denen zum Beispiel ein Familienmitglied eingeschränkt ist.

Das Bauvorhaben wird das letzte sein, das die EWG mit Fördermitteln aus dem Landesförderprogramm „Seniorengerecht Umbauen“
umsetzt. Denn leider wurde dieses wichtige und etablierte Programm vom Freistaat Sachsen inzwischen eingestellt.
Trotzdem setzen wir bei den noch anstehenden Umbauten im Plattenbau weiterhin auf Barrierefreiheit – und können gegenwärtig
nur hoffen, dass die Maßnahmen finanzierbar bleiben.

Konstanze Mally

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